Drei einfache Tricks, mit denen du richtig Geld sparen kannst


Hier bekommst du drei einfache Tricks, mit denen du viel Geld sparen kannst – und einen Bonus-Trick Nummer vier gibt’s kostenlos dazu. Es geht bei den Tricks um das unbequeme Thema „Urheberrecht“. Wenn du dir hier Fehltritte erlaubst, riskierst du, dass dein YouTube-Account gesperrt wird. Oder es landet Post von einem Anwalt oder eine überraschende Rechnung in deinem Briefkasten.

Trick 1: Klau keine Bilder – respektiere das Urheberrecht

  • Du brauchst schnell mal ein Bild von einem coolen Smiley als Abdecker für ein Gesicht in deinem Video?
  • Du möchtest eine Übersichtsgrafik in einem Video mit vier Icons optisch ansprechender gestalten?
  • Ein Foto von Facebook passt haargenau zu einem Video, das du grad planst – wäre das ideale Thumbnail!

Google, Facebook, Instagram und Co sind denkbar schlechte Orte für Bildmaterial für deine Videos. Egal ob als Video-Thumbnail oder ob es „nur mal 5 Sekunden im Video“ zu sehen ist. Ohne Erlaubnis des Urhebers darfst du seine Werke nicht veröffentlichen.

Das Urheberrecht schützt den Urheber. Im Zweifelsfall musst du nachweisen, dass du seine Erlaubnis hast, nicht umgekehrt. Kannst du das nicht belegen, kann es teuer werden. Zum reinen Nutzungsentgelt, das du im Nachhinein zahlen musst, kommen noch die Kosten des gegnerischen Anwalts oder Kosten für eine Abmahnung hinzu, wenn der Urheber entdeckt, dass du seine Werke ohne Erlaubnis verwendest.

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Trick 2: Klau kleine Musik

Es ist so still in deinen Videos? Du möchtest stimmungsvolle Hintergrundmusik? Dank Webradio und Co ist es heutzutage ja kein Problem, an qualitativ hochwertige Musik heran zu kommen, die man mitschneiden kann. Für die private Verwendung ist das auch völlig ok.

Aber diese Musik darfst du nicht einfach so in einem Video veröffentlichen. Die Musiker und deren Label haben die Rechte an der Musik und setzen sie im Zweifelsfall auch durch. Selbst wenn es um klassische Werke geht und der Komponist schon lange tot ist, hat das Orchester, das die Musik aufgenommen hat, an dieser Aufnahme die Rechte. Und auch hier gilt: Wenn du keine Erlaubnis hast, darfst du die Musik nicht veröffentlichen.

Eine Besonderheit gibt es hier bei YouTube. Dort haben viele Rechte-Inhaber ihre Werke hochgeladen und damit eine Content-ID erhalten. YouTube gleicht jetzt automatisiert ab, ob das Video, das du gerade hoch lädst Teile der Werke mit Content ID beinhaltet. Je nachdem, was der Rechte-Inhaber hier festgelegt hat, wird dein Video dann ganz gesperrt oder es wird zu deinem Video Werbung geschaltet, deren Erlöse automatisch an den Rechte-Inhaber gehen und nicht an dich. Das kann dir auch passieren, wenn du „nur“ die Spiel-Musik im Video nutzt. Die Entwickler haben sich vom Urheber vielleicht die Erlaubnis geholt, die Musik in ihrem Spiel zu verwenden – nicht jedoch für die Veröffentlichung von Videos zu ihrem Spiel (mit der Musik).

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Trick 3: Klau keine Texte

Auch Texte sind urheberrechtlich geschützt. Wenn du ein Let’s Play veröffentlichst, brauchst du einen guten Text für die Videobeschreibung. Jetzt ist es eine ganz schlechte Idee, mit Copy-Paste Textpassagen von einem anderen YouTuber oder aus einem Spiele-Magazin zu kopieren. Wenn die dahinter kommen, können sie dich genauso belangen wie wenn du Fotos geklaut hättest.

Auch bei Tags, die du für deine Videos verwendest, solltest du vorsichtig sein. Hier einfach die Namen anderer YouTuber zu verwenden, die erfolgreiche Videos zu demselben Spiel gemacht haben, ist nicht nur schlechter Stil. Wenn du dich mit einem der „Großen“ anlegst, kann das dazu führen, dass sie dein Video wegen Markenrecht-Verletzung sperren lassen oder dir deswegen Anwalts-Post schicken.

Abmahnung vermeiden: Urheberrecht respektieren und bares Geld sparen
Abmahnung vermeiden: Urheberrecht respektieren und bares Geld sparen

Bonus-Trick: Nutze ein Impressum

Und ein kostenloser Bonus-Trick – diesmal nicht zum Urheberrecht aber trotzdem wichtig: Nicht nur als Filesharer kannst du abgemahnt werden oder als Influencer, der Werbung nicht ordentlich kennzeichnet. Auch wenn du in deinen geschäftsmäßigen Online-Angeboten nicht für ein ordentliches Impressum sorgst, kannst du unschöne Post vom Anwalt bekommen. Eine Abmahnung ist im Prinzip eine Belehrung von einem Anwalt, dass du rechtlich etwas falsch gemacht hast und die Aufforderung, den Fehler künftig zu unterlassen. Für diese Belehrung darf der Anwalt dir ein Honorar berechnen.

Manche Experten empfehlen, dass man für alle Kanäle, die nicht ausschließlich privaten oder familiären Zwecken dienen, ein Impressum angeben sollte. Spätestens aber wenn du mit deinen Videos oder im Livestream bezahlte Werbung machst (Partnerprogramme oder für kostenlos bereitgestellte Spiele oder Produkte) oder Spenden sammelst, wird dein Kanal als geschäftsmäßig angesehen werden. Dann besteht die Pflicht, ein Impressum anzugeben.

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Was muss alles in deinem Impressum stehen?

Hier geht’s zum Impressums-Generator

und  hier ist noch einer

 

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